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Numéro 8

Opposition zwischen „schlechter Sprache“ und „dichterischer Sprache“. Zur Sprachauffassung bei Ingeborg Bachmann

Dr. Magatte NDIAYE
Revue Ivoirienne de Langues Étrangères – Numéro 8 (2015) Page(s) 1 - 13 ISSN 2076-6130

Résumé / Abstract

In Bachmanns Werken, sei es in der Lyrik oder in der Prosa, wird der Sprachproblematik eine große Bedeutung beigemessen. Bachmann macht keinen Unterschied zwischen der Lyrik und der Prosa. Die Kritik hat fest gestellt, dass in ihren Erzählungen die Fabel nicht das Wichtigste ist, sondern die Sprache. Die prinzipiel le Auseinandersetzung mit der Sprache liegt bei Bachmann darin, dass sie ihre moralische Rolle in dieser „gestundeten Zeit“ erfüllen will. Ihre Zivilisationskritik wird immer mit einer Kritik der „Alltagssprache“ verbunden, die sie als „Gerede“ und „schle chte Sprache“ betrachtet. Dieser Sprache setzt sie ihre dichterische Sprache gegenüber, eine „moralische Sprache“, die aber den Menschen dabei helfen soll, diese wünsche nswerte, utopische Welt in sich wach 2 Ingeborg Bachmann’s texts always reflect a requirement, the need for a rigorous morality at the linguistic level. It is the requirement of a fight by means of the language, a fight the result of which would be silence, t he condition to gain access to a new type of language, the expression of an ethical thought.

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Comment citer cet article :

Dr. Magatte NDIAYE. « Opposition zwischen „schlechter Sprache“ und „dichterischer Sprache“. Zur Sprachauffassung bei Ingeborg Bachmann ». Revue Ivoirienne de Langues Étrangères, Numéro 8, 2015, p. 1. ISSN 2076-6130.